Piercingarten

Ampallang

Ein Intimpiercing welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich. Bei diesem Piercing sind mit Nachblutungen in den ersten paar Tagen zu rechnen, da dieses Piercing durch stark durchblutetes Gewebe gestochen wird. Während der Heilzeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden, zurückgezogen bleiben, der Heilungsprozess verläuft so schneller.

Heilung:
6 bis 8 Monate

 

Apadravya

Der Apadravya wird vertikal durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im Wesentlichen ist der Apadravya eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert. Ebenso sind Nachblutungen in der Anfangsphase nichts Ungewöhnliches.

Heilung:
5 bis 7 Monate

 

Augenbraue

Das Augenbrauen-Piercing kann entlang der gesamten Augenbraue horizontal oder vertikal platziert werden. Dieses Piercing kann zum Auswachsen neigen. Während der Abheilungsphase sollten, wie bei allen anderen Piercings im Gesicht, keinerlei Kosmetikprodukte in der Nähe des Piercings verwendet werden.

Heilung:
ca. 4 bis 8 Wochen

 

Austin Bar

Das Austin Bar-Piercing wurde nach dem ersten Träger benannt. Es ist ein horizontales Piercing durch die Nasenspitze. Das Austin Bar-Piercing geht nicht durch das Septum oder Innenräume der Nase. Ein Austin Bar ist ein eher seltenes Piercing durch die Nasenspitze. Es verläuft nicht durch die Nasenflügel oder die Nasenscheidewand, sondern horizontal durch die vordere Knorpelwand.

Heilung:
2 bis 3 Monate

 

Bridge

Das Bridge-Piercing wird am oberen Ende des Nasenrückens in die hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen angebracht. Dieses Piercing ist stark anatomieabhängig und nicht bei jedem zu empfehlen.

Heilung:
ca. 4 bis 8 wochen

 

Cheek

Das Cheek-Piercing wird seitlich des Mundes in die Wange gestochen, oft an der Stelle wo die gepiercte Person ein Grübchen hat. Dieses Piercing kann sehr stark und sehr lange anschwellen, deshalb muss beim Schmuck für den Ersteinsatz die richtige Wahl getroffen werden.

Heilung:
Mindestens 6-8 Wochen

 

Christina

Das Christina-Piercing ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing und verheilt dementsprechend langsam. Es ist nicht bei jeder Frau aus anatomischen Gründen durchführbar. Die Platzierung erfolgt von der Falte, die die äußeren Schamlippen am oberen Ende bilden bis zum Schamhügel.

Heilung:
Min. 2 bis 3 Monate

 

Conch (Innen)

Dieses Piercing wird in die innere Ohrmuschel gestochen. Wie bei allen Knorpelpiercings gibt es auch beim Piercen der Ohrmuschel die Möglichkeit des „Punchens“. Dieses Piercing heilt im Vergleich zu vielen anderen Knorpelpiercings recht gut ab, ist aber genauso pflegeintensiv.

Heilung:
3 bis 6 Monate

 

Dermal Anchor

Dermal Anchor werden quasi in die Haut gepunscht. Transdermals bestehen aus einem Stab mit Gewinde, der fest mit einer unter der Haut liegenden, kleinen Platte verbunden ist. Zuerst muss eine Öffnung in die Haut gemacht werden. Dies kann mit einer Nadel oder einem Skalpell gemacht werden. Dann wird der Schmuck eingeführt und mit der Platte eine Hauttasche geformt. Meist wird danach eine Scheibe auf das Gewinde geschraubt, weil diese während der Heilungsphase die Wunde am wenigsten belastet. Der Vorgang des Einsetzens wird von den meisten gut vertragen und bereitet keine großen Schmerzen.

Heilung:
Je nach Körperstelle 3 bis 8 Wochen

Dydoe

Das Dydoe Piercing wird in den Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemn kommen. Dieses Piercing wird meistens paarweise gestochen. Dydoes brauchen sehr lange bei der Abheilung und neigen häuft auch zum Auswachsen.

Heilung:
bis zu 6 Monaten

 

 

Frenum

Ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird etwas unterhalb des Vorhautbändchens gestochen um ein Ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Das durchstehen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Es ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.

Heilung:
2 bis 4 Wochen

Hafada (Scrotal)

Das Hafada-Piercing ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt. Dieses Piercing eignet sich gut zum Dehnen.

Heilung:
6 bis 8 wochen

 

Helix

Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Es wird praktisch vom „normalen“ Ohrloch bis oben herum zu der Stelle gestochen, wo der Knorpelrand zur Brücke wird. Als Erstschmuck sind Stäbe besser geeignet, da Sie weniger Druck verursachen.

Heilung:
3 bis 6 Monate

 

 

Industrial:

Bei einem Industrial-Piercing wird der obere Rand der Ohrmuschel sowohl auf der Seite nahe dem Kopf als auch gegenüberliegend am unteren, äußeren Rand durchstochen, sodass ein langer Barbell durch beide Piercings getragen werden kann.

Heilung:
Zwischen sechs und zwölf Monaten (beim gestochenen Piercing)
Zwischen 2 und vier Wochen (beim gepunchten Piercing)

 

 

Klitorisvorhaut Horizontal

Dieses Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Anatomische Voraussetzungen für dieses Piercing ist eine ausreichend große Klitorisvorhaut. Dieses Piercing kann auch mehrfach ausgeführt und mit einem vertikalen Piercing kombiniert werden.

Heilung:
ca. 2 bis 3 Wochen

 

 

Klitorisvorhaut Vertikal

Dieses Piercing wird vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Der Schmuck übt bei dieser Variante durch den direkten Kontakt zur Klitoris einen intensiven Reiz aus. Dieses Piercing kann auch gut mit einem horizontalen Klitorisvorhaut-Piercing kombiniert werden.

Heilung:
ca. 4 Wochen

 

 

Labret

Das Labret-Piercing wird unterhalb der Unterlippe gestochen. Dieses Piercing neigt zum Anschwellen und deshalb sollte ein ausreichend langer Stab am Beginn eingesetzt werden. Nach Abschwellung der Lippe kann/ muss ein kürzerer Stab eingesetzt werden, um unnötige Reibung an den Zähnen und am Zahnfleisch zu vermeiden.

Heilung:
ca. 4 Wochen

Labret vertikal

Ein vertikales Labret-Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe. Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, dass man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbreich hat, die evtl. störend sein könnte. Dieses Piercing schwillt genauso wie ein Labret Piercing an und deshalb sollte auch hier ein Stab von ausreichender Länge eingesetzt werden.

Heilung:
4 bis 8 Wochen

 

 

Lippenband

Mit dem Lippenband Piercing ist meist das obere Lippenband gemeint. Das Lippenband ist sehr dünn, aber stabil. Daher ist das Piercing schnell verheilt und lässt sich problemlos tragen. Allerdings kann unter Umständen eine Reizung der Zähne und/oder des Zahnfleisches auftreten. Das Lippenband-Piercing ist nicht bei jedem machbar, da bei vielen das Lippenband eingerissen oder aus anderen Gründen zu kurz ist.

Heilung:
1 bis 2 Wochen

 

 

Lobe

Das Lobe-Piercing oder auch Ohrloch genannt ist das wohl am meisten verbreitete Piercing der Welt. Die Abheilung ist sehr unkompliziert und schnell. Nach dem es verheilt ist, eignet es sich gut zum Aufdehnen. Das Dehnen muss unbedingt langsam und vorsichtig erfolgen.

Heilung:
3 bis 5 Wochen

 

 

Madonna / Medusa

Das Medusa-Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret-Piercings. Es ist schmerzhafter als ein Labret oder Madonna-Piercing, da an dieser Stelle noch nerven vom Septum auslaufen. Ein seitlich oberhalb der Oberlippe gestochen Labret-Piercing wird Madonna-Piercing genannt. Es verläuft durch Muskelgewebe, weswegen nach dem Stechen eine deutliche Schwellung möglich ist.

Heilung:
4 bis 6 Wochen

 

 

Nefertiti

Das obere Ende befindet sich ähnlich dem Christina-Piercing auf dem Venushügel, das untere knapp oberhalb der Klitoris unter der Klitorisvorhaut. Es kann somit als Kombination aus vertikalem Klitorisvorhaut-Piercing und Christina-Piercing betrachtet werden.

Heilung:
3 bis 6 Monate

 

 

Nostril

Das Nasenwand-Piercing ist das am weitesten verbreitete Nasenpiercing. Die Platzierung erfolgt entlang des Nasenbogens.

Heilung:
ca. 4 Wochen

 

 

Oberflächen-Piercing

Bei Oberflächen-Piercings handelt es sich um Piercings, die an Stellen gestochen werden, die nicht in die Kategorie der Standard-Piericngs gehören. Klassische Stellen sind: Hals, Brustbein, Handgelenk und klassische Intimpiercings. Der Heilungserfolg solcher Piercings ist sehr gering, die meisten dieser Piercings wachsen mit der Zeit heraus und hinterlassen Narben.

Heilung:
einige Monate

 

 

Prinz Albert

Das Prinz Albert-Piercing ist eines der unkompliziertesten männlichen Genitalpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Piercing läuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Frenum (Vorhautbändchen) wieder aus. Es muss mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwunden sind. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya.

Heilung:
2 bis 4 Wochen

 

 

Pubic:

Das Pubis-Piercing wird am Penisansatz gestochen und ist mehr oder weniger ein Oberflächenpiercing, was auch seine schwierige Abheilung erklärt. Dieses Piercing neigt zum Auswachsen und verheilt sehr langsam.

Heilung:
2 bis 3 Monate

 

 

Rook

Das Rook-Piericing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Die Heilung dieses Piercings ist etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings und verlangt viel Sorgfalt.

Heilung:
3 bis 4 Monate

 

 

Schamlippe (innere)

Das Piercen der inneren Schamlippe ist recht schmerzlos und diese Piercings verheilen recht schnell und unkompliziert. Diese s Piercing ist stark von der persönlichen Anatomie abhängig und daher nicht bei jeder Frau machbar. Die inneren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct. Soweit es die anatomischen Verhältnisse zulassen, kann man die inneren Schamlippen auch mehrfach piercen lassen.

Heilung:
2 bis 3 Wochen

 

 

Schamlippe (äußere)

Die Platzierung von Piercings an der äußeren Schamlippe sollte so sein, dass der Ring die äußere Schamlippe umfasst. Diese Piercings sind bei alles Frauen machbar, die Heilung ist etwas langwieriger, da dauerhaft Reizung durch Kleidung und Bewegung entsteht. Die äußeren Schamlippen werden meistens paarweise gepierct. .

Heilung:
6 bis 8 Wochen

 

 

Septum

Das Septum-Piercing wird durch das Mischgewebe am unteren Ende der Nasenscheidewand gestochen. Die Nase ist nach dem Stechen sehr empfindlich

Heilung:
2 bis 3 Monate

 

 

Tragus

Das Tragsus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Dieses Piercing ist weit verbreitet aber sollte auch nicht unterschätzt werden. Es sollte wir alle Knorpelpiercings nicht geschossen werden, da ansonsten der Knorpel gespalten werden könnte.

Heilung:
3 bis 6 Monate (gepierct)
2 bis 4 Wochen (gepuncht)

 

 

Triangle

Ein Triangle-Piercing sieht zwar ähnlich aus wie ein horizontales Klitorisvorhaut-Piercing aber es hat eine andere Platzierung. Der Stichkanal eines Triangle Piercings verläuft unterhalb der Klitoris.

Heilung:
min. 4 bis 6 Wochen

Zunge

Das Zungen-Piercing wird in der Regel in der Mitte der Zunge vertikal gestochen. Als Erstschmuck für das frisch gestochene Zungen-Piercing wird ein extralanger Barbell gesetzt, der sich im ersten Moment zwar viel zu lang anfühlt, aber notwendig ist da die Zunge meistens durch die entstandene Verletzung anfängt anzuschwellen. Sollte die Zunge lang genug sein, dann man auch mehrere Piercings tragen.

Heilung:
3 bis 4 Wochen

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